- Bridge the Gap
Eine künstlerische Zeitreise zwischen damals und heute.
Wie fing alles an? Und was ist aus diesen ersten künstlerischen Spuren geworden? Am Sonntag, 4. Oktober 2026, nimmt das Kunst- und Atelierhaus Hagen seine Besucher:innen mit auf eine besondere Zeitreise. Für „Bridge the Gap“ holen Künstler:innen Werke aus ihrer eigenen Vergangenheit hervor und stellen sie ihrer Kunst von heute gegenüber.
Ein altes Bild wird aus einer Mappe geholt. Ein Werk, das vielleicht seit vielen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen war. Daneben hängt eine aktuelle Arbeit derselben Künstlerperson.
Und plötzlich liegen Vergangenheit und Gegenwart direkt nebeneinander.
Genau das macht „Bridge the Gap“ erlebbar.
Die teilnehmenden Künstler:innen begeben sich dafür auf eine Reise in ihr eigenes Schaffen. Sie bringen jeweils ein früheres Werk mit – vielleicht aus ihren ersten künstlerischen Anfängen, vielleicht aus einer längst vergangenen Lebensphase – und stellen ihm ein aktuelles Werk gegenüber.
Bilder: Armin Hermann – 1963 – 2026 Eine Zeitreise in zwei Bildern
Was zwischen diesen beiden Werken liegt, ist auf den ersten Blick unsichtbar.
Jahre oder Jahrzehnte. Erfahrungen und Experimente. Neue Ideen, Umwege und Veränderungen. Dinge, die geblieben sind – und andere, die irgendwann verschwunden sind.
Genau diese Zeit überbrückt „Bridge the Gap“.
Für Besucher:innen entsteht daraus eine Ausstellung voller Entdeckungen.
Wie sah die Kunst eines Menschen ganz am Anfang aus? Ist in einem frühen Werk schon etwas von der Künstlerpersönlichkeit von heute zu erkennen? Welche Spuren haben die Jahre hinterlassen? Und wie groß kann die Veränderung zwischen damals und heute sein?
Bilder: Peter Dorn – 1969 – 2024 Manche Gegenüberstellungen werden vielleicht verblüffen. Andere lassen überraschende Gemeinsamkeiten erkennen. Und manchmal erzählt gerade das, was zwischen zwei Bildern nicht mehr gleich ist, eine besondere Geschichte.
Kunst, wie man sie selten zu sehen bekommt
Aktuelle Werke begegnen uns in Ausstellungen regelmäßig. Ihre Vorgeschichte dagegen bleibt meist verborgen.
„Bridge the Gap“ öffnet für einen Nachmittag dieses künstlerische Zeitfenster.
Die Ausstellung lädt dazu ein, zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu wandern, Unterschiede zu entdecken, Gemeinsamkeiten aufzuspüren und den Weg von den künstlerischen Anfängen bis ins Heute nachzuvollziehen.
Dabei muss niemand etwas über Kunstgeschichte, Techniken oder Stilrichtungen wissen.
Es genügt, neugierig zu sein.
Wie fing es an? Wo führte der Weg hin? Und was verbindet damals mit heute?
Bilder: Rob van der Horst – 1984 – 2026 Bridge the Gap – Eine künstlerische Zeitreise zwischen damals und heute
Sonntag, 4. Oktober 2026 | 12–17 Uhr
Eintritt frei
